07. Juli 2016
Chronische Rückenschmerzen können durch eine schnelle Bewegung oder eine Verletzung ausgelöst werden. Die Schmerzen verschwinden dann allerdings nicht nach einer gewissen Zeit, sondern bleiben dauerhaft bestehen.
 25. April 2016
Durch eine purinarme Ernährung und wenig Alkohol können Gichtattacken verhindert werden, da durch die richtige Ernährung die Harnsäurewerte gesenkt werden können.
 15. April 2016
In diesem Buch werden sowohl die verschiedenen Rheumatypen erklärt, als auch Tipps für die richtige Ernährung gegeben. Mit 140 Rezepten soll die Ernährungsumstellung gelingen.
 14. April 2016
Bei Knorpelschäden ist es wichtig, die Gelenke zu entlasten. Einlagen und ein individuell angepasstes Schuhwerk können eine Linderung der Symptome bewirken. Bei Übergewicht sollte darüber hinaus Gewicht abgebaut werden.
Stethoskop
Ihr Ratgeber Rheuma
Rheuma ist ein Oberbegriff für mehr als 100 Krankheiten, die sich durch Schmerzen und Funktionsstörungen im Bewegungsapparat zeigen.
Rheuma

Was ist Rheuma?

Der uns heute aus der Medizin geläufige Begriff „Rheuma“ findet seinen Ursprung in der griechischen Sprache, wo „rheo“ so viel wie „ich fließe“ bedeutet. Schon im 5. Jahrhundert vor Christus prägte der griechische Gelehrte Empedokles den Begriff Rheuma für verschiedene Schmerzdämonen, die fließend den gesamten Körper in Mitleidenschaft zogen. Frei übersetzt bedeutet Rheuma „fließender, ziehender Schmerz“, was bereits die Erscheinungsform des Krankheitsbildes grob umschreibt.

Rheuma ist kein einzeln abzugrenzendes Krankheitsbild mit klar definierbaren Symptomen und Verläufen. Viel mehr sind heute mehr als 100 rheumatische Erkrankungen bekannt. Die Weltgesundheitsorganisation fasst unter dem Überbegriff Rheuma all die Krankheiten zusammen, die den Bewegungsapparat betreffen, teilweise mitsamt der Organe, und sich häufig in starken, oftmals chronischen Schmerzen und Einschränkungen im Bewegungsablauf auswirken.

Für Rheuma gibt es keinen einzelnen pauschalen Auslöser. Die Ursachen für die jeweiligen Ausprägungen der Krankheit sind bis heute nicht abschließend erforscht. Rheumatische Erkrankungen können ein Leben lang in leichtem Verlauf bestehen bleiben oder vereinzelt lebensbedrohliche Formen annehmen. Dabei sind rheumatische Erkrankungen nicht altersgebunden.

Rheuma: Krankheiten des rheumatischen Formenkreises

Weil sich Rheuma in derart verschiedenen Formen, Ausprägungen und Verläufen zeigen kann, sind Rheumatologen inzwischen dazu übergegangen, vier Hauptgruppen von Rheuma zu definieren, die sogenannten Krankheiten des rheumatischen Formenkreises. In diesen einzelnen Gruppen sind Verlaufsformen und Symptome zumindest ähnlich, sodass Diagnose, Therapie und Prognose teilweise angepasst werden können.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

3d rendered anatomy illustration of a transparent human body with painful jointsLassen sich Entzündungen nicht nur auf ein Gelenk oder mehrere Gelenkgruppen begrenzen, sondern betreffen den gesamten Körper, sprechen Mediziner von einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Die entzündlich-rheumatische Erkrankung kann sowohl die Gelenke und die gesamte Wirbelsäule als auch das Bindegewebe und die Gefäße betreffen. In schweren Fällen wirkt sich die Erkrankung auf lebenswichtige Organe wie z. B. Herz, Lunge und Niere aus, und zieht auch die Haut, die Blutbildung und das Nervensystem in Mitleidenschaft. Zu den häufigsten Krankheitsbildern von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zählen unter anderem die rheumatoide Arthritis und die Spondylitis ancylosans, auch Morbus Bechterew genannt.

Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen

Die degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen umfassen Schädigungen des Gelenkknorpels. Die Schädigungen können sowohl altersbedingter Natur sein als auch in Folge von Fehl- oder Überbelastungen sowie vorangegangener Erkrankungen, wie z. B. eines Knochenbruchs, entstehen. Die häufigste Form degenerativer Gelenkerkrankungen ist die Arthrose.

Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden

Zu den Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden zählen Erkrankungen, die außerhalb der Bewegungsorgane auftreffen. Zu den häufigsten Erscheinungsformen in dieser Gruppe gehört unter anderem die Gicht, die durch eine Störung im Harnsäurestoffwechsel verursacht wird und Gelenkentzündungen verursachen kann.

Weichteilrheumatismus

Als Weichteilrheumatismus werden Erkrankungen bezeichnet, die die Weichteile, also z. B. Sehnen, Muskeln und Gewebe, betreffen. Diese Form rheumatischer Erkrankungen ist in der Regel nicht entzündlich, und wird häufig vorübergehend durch Auslöser wie Überlastung beim Sport, Verdrehen der Schulter oder des Armes bzw. durch Fehlhaltungen hervorgerufen.

Sabrina Mandel

 07. Juli 2016
Chronische Rückenschmerzen können durch eine schnelle Bewegung oder eine Verletzung ausgelöst werden. Die Schmerzen verschwinden dann allerdings nicht nach einer gewissen Zeit, sondern bleiben dauerhaft bestehen.
 25. April 2016
Durch eine purinarme Ernährung und wenig Alkohol können Gichtattacken verhindert werden, da durch die richtige Ernährung die Harnsäurewerte gesenkt werden können.
 15. April 2016
In diesem Buch werden sowohl die verschiedenen Rheumatypen erklärt, als auch Tipps für die richtige Ernährung gegeben. Mit 140 Rezepten soll die Ernährungsumstellung gelingen.
 14. April 2016
Bei Knorpelschäden ist es wichtig, die Gelenke zu entlasten. Einlagen und ein individuell angepasstes Schuhwerk können eine Linderung der Symptome bewirken. Bei Übergewicht sollte darüber hinaus Gewicht abgebaut werden.